Aufstellungsarbeit in der Natur

„Seelische Erkenntnisse, die Klarheit bringen; göttliche Ordnung und Freude; mehr Menschlichkeit und Rücksichtnahme untereinander sowie Akzeptanz und Achtung vor der Schöpfung und vor allen Lebewesen; Klarheit und Freude; Humor und Zuversicht; Frieden in den Herzen der Teilnehmer und Sammlung“ – mit diesen Wünschen begaben sich etwa zwölf erfahrungsdurstige und wandlungsbereite Menschen in das Abenteuer der Arbeit mit dem morphischen Feld.

Nach Rupert Sheldrake sind morphische Felder eine Summe von Informationen, die einem System Form geben und sowohl in Teilen auf tiefen Ebenen, aber auch in einer Ganzheit zur Verfügung stehen. Offen und emphatisch sowie unterstützt durch gezielte Fragen, kann so gut wie jeder Mensch diese Informationen erfühlen. Strukturen und Ursachen von Systemen, Verborgenes und Unerklärliches werden sichtbar und vor allem spürbar.

Auch Susanne und Hans-Peter begaben sich in ein Abenteuer, in dem sie ohne große Vorbereitung, aber mit einer gemeinsam abgestimmten klaren Ausrichtung ihre unabhängig voneinander erlernten Fähigkeiten und Erfahrungen rund um die Aufstellungsarbeit hoch auf den Kirchberg in Neu Fahrland trugen, um sie zu teilen und zu mehren. (Wieder) mit dem Herzen sehen, sich öffnen für Erfahrungen, die mein Gegenüber gemacht hat und so für den Kopf Verdecktes erfühlen können – so die Ausrichtung und die Ressource, die gemeinsam zu entdecken und zu erfahren war.

Solche Erfahrungen in der Natur zu machen, im besten Fall mit bloßen Füßen auf Mutter Erde, kann uns zu unserem Ursprung und zu dem, was und wer wir wirklich sind, zurück bringen. Tiere, Pflanzen, Sonne, Wind und Wetter unterstützen mit wertvollen Hinweisen. Ein kleines Plateau auf dem Kirchberg mit Aussicht über die Seen bis zu Flatowturm und Telegrafenberg auf der einen Seite und den Windrädern Richtung Nauen auf der anderen Seite stellte sich dafür wohlwollend zur Verfügung.

Themen des ersten Aufstellungstages waren im Rahmen zweier analysierender Aufstellungen „Das Spannungsfeld um die Coronakrise bzw. den Pandemieausruf“, welches „auf der Straße“ entsteht und „Was bringt heilsame Bewegung in das Spannungsfeld zwischen den Menschen“. Die Methode „Walking-In-Your-Shoes“, mit der Informationen des morphischen Feldes mithilfe eines einzelnen Stellvertreters (Walker genannt) abgefragt werden, eröffnete Antworten auf die Frage, „was die Verteidiger der Grundrechte brauchen, um erfolgreich zu sein“.

Eine kurze Körperübung für den Energiefluss, das Informieren und Zu-Sich-Nehmen von (gutem) Wasser für die Ausrichtung und abschließendes Räuchern für einen unbelasteten Nachklang rundeten den Tag ab.

Dem Platz und allen hilfreichen Energien gedankt, freuen wir uns auf einen nächsten „magischen“ Aufstellungstag!

Stimmen der Teilnehmer

„Ich danke tief und herzlich für diese wunderbare und ganz außerordentliche Erfahrung, die ich vermutlich nie vergessen werde.“

„Ich vertraue dem Wandel. Ich bin neutraler [anderen politischen Ausrichtungen] gegenüber als vorher. Die Aufstellungsarbeit kann einen Ausdruck der Hintergründe im Außen bewirken.“

„Ich konnte erfahren, mich gleich in die Stellvertreterrollen einspüren zu können. Es war ein magischer Sonntag, den ich nie vergessen werde.“

„Es ist ein so schöner Platz hier. Ich konnte Liebe und Empathie spüren. Ich konnte Gefühle zulassen und auch nach außen tragen, habe Kontenance und Selbstkontrolle aufgeben können und gehe mit Humor und Zuversicht nach Hause.“

„Ich habe hier meine Balance gefunden und ich freue mich, dass ich hier sein konnte, dass es sich so gefügt hat. Es hat sich gelohnt und ich bin überwältigt.“

„Der Tag und dass sich für mich diese Möglichkeit ergeben hat, ist für mich ein Wunder. Ich spürte die Bewegung (auch im Persönlichen) und bin nun zuversichtlich, offen und neugierig.“

„Es kamen Emotionen hoch, aber sie haben mich nicht, wie befürchtet, umgehauen. Ich dachte immer, ich muss überzeugen und kämpfen und ich habe mir daher mehr Gelassenheit gewünscht. Dafür ist heute ein Anfang gemacht, ich spüre Zuversicht wie noch nie.“

„Die Sonne, der Ort, die Magie, die Sichtbarkeiten, die Gefühle, das Fühlen, die Intensität – es war ein perfekter Sonntag.“

Der nächste Aufstellungstag findet aufgrund bereits „ausgebuchter“ Sonntage am Freitag den 16.10.2020 statt. Wir können wieder um 10:00 Uhr beginnen, wer am Vormittag noch beschäftigt ist, kann um 13:00 Uhr dazu kommen oder wir beginnen gemeinsam erst um 13:00 Uhr. Aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit müssen wir spätestens um 19:00 Uhr enden. Bitte gebt mit Eurer Anmeldung Auskunft über Eure Möglichkeiten, so dass wir planen können. Bitte meldet Euch an per Mail bei Hans-Peter unter nowawesorg@gmx.de oder per Telegram unter t.me/AufstellungsarbeitPotsdam. Wie wir den Tag genau gestalten, ob wir wieder den Kirchberg nutzen oder einen wettersicheren Ort finden müssen und was Ihr an Ausrüstung mitbringt, geben wir kurz vorher Bescheid.

Autorin : Susanne

Ein Gedanke zu „Aufstellungsarbeit in der Natur“

  1. Unsere Aufstellungsarbeit soll auch eine Anregung für die vielen Aufstellungskundigen im Netzwerk und in ganz Deutschland sein. Insbesondere für gespaltene Familien kann diese Methode sehr gut eingesetzt werden um den Kontakt der Familienmitglieder wieder herzustellen.

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